MEDIALE FÄHIGKEITEN UND IHRE TÜCKEN

STOLPERSTEINE AUF DEM WEG ZUM MEDIUM

Medialität

Mediale Fähigkeiten entwickeln – Hindernisse & Schwierigkeiten

STOLPERSTEINE AUF DEM WEG ZUM MEDIUM

Grundsätzlich haben wir alle mediale Fähigkeiten. Diese wurden uns in die Wiege gelegt. Wir alle besitzen diesen sechsten Sinn. Und diese medialen Fähigkeiten können uns in unserem Alltag sehr behilflich sein.

Doch wenn wir uns als Medium ausbilden, mediale Fähigkeiten entwickeln, dürfen wir viel tiefer gehen. Es ist wie mit dem Eisberg, was unter der Wasseroberfläche liegt ist viel grösser, als das was oberhalb ist.

Auf meinem eigenen Weg zum Medium habe ich relativ schnell bemerkt, dass die Technik die geringste Herausforderung ist, um meine mediale Fähigkeiten zu vertiefen.

Mit der Technik meine ich das mechanische Handwerk einen Jenseitskontakt herzustellen oder die Aura eines Gegenübers zu lesen. Also das wie, oder was als Eisberg sichtbar ist.

Die Herausforderung ist das, was unter der Oberfläche ist. Viele suchen einen Schnellkurs in Medialität und kratzen dabei einfach an der Oberfläche. Denn das Eintauchen in die Tiefe macht Angst und zwingt uns an uns selbst zu arbeiten und hinzuschauen.

DIE 13 GRÖSSTEN HINDERNISSE IN DER ENTWICKLUNG – MEDIALE FÄHIGKEITEN

  • Falsche Intention
  • Mangelhafte Liebe und Empathie für Menschen und Seelen
  • Der Kopf oder Verstand ist im Weg
  • Mangelndes Vertrauen
  • Kontrolle behalten und übernehmen
  • Schwache oder fehlende Verbindung
  • Schwierigkeiten in die Kraft zu kommen und zu bleiben
  • Die Hellsinne nicht gleichwohl ausgebildet
  • Schwierigkeiten, die Essenz einer Seele zu erkennen
  • Schwierigkeiten, eine Lebensgeschichte zu erzählen
  • Mangelnde Beweise
  • Angst vor den Neins
  • Schwierigkeiten, in den Flow-Zustand zu kommen

Jeder der sich intensiv mit der Medialität beschäftigt, sich ausbildet wird früher oder später genau mit diesen Schwierigkeiten und Hindernissen konfrontiert.

Die Ausbildung zum Medium ist nicht linear, also stetig nach oben. Sondern es ist ein auf und ab.

INTENTION – WESHALB WILLST DU EIN MEDIUM SEIN?

Warum willst Du Deine mediale Fähigkeiten entwickeln? Weshalb willst Du ein Medium sein? Hast Du Dich das schon einmal gefragt?

Es darf nicht darum gehen berühmt zu werden. Denn das wird man nicht. Es geht auch nicht darum der Welt zu zeigen, wie einzigartig man ist. Denn das ist man wirklich nicht. Glaubst Du, Du verdienst viel Geld damit? So einfach ist das nicht. Menschen zu helfen? Das auch nicht, denn wir können ihnen nicht helfen, wenn sie es nicht zulassen. Meinst Du es geht nur um Liebe und Licht? Nein, denn Du wirst tagtäglich mit vielen Schicksalen konfrontiert.

Der Weg als Medium ist einsam.

Einige Freunde trennen sich von uns, denn sie denken, dass wir verrückt sind. Einige Partner können ebenfalls nicht verstehen, weshalb wir unsere ehemalige Karriere und Familie für so was in den Hintergrund stellen. Und niemand kann wirklich nachvollziehen, was wir erleben und wie wir uns damit fühlen. Denn es kann nicht in Worte gefasst werden.

Medialität ist eine Berufung. Es ist ein innerer Ruf, dem wir einfach folgen müssen, ohne zu wissen weshalb oder wohin es gehen wird. Da gibt es kein Zurück. Wir sind uns bewusst, dass wir nicht mehr sind als Gärtner, die Samen setzen. Einige spriessen und blühen, andere nicht.

Unsere Intention sollte sein uns voll und ganz hinzugeben. Denn was unsere Seele und die geistige Welt mit uns vor haben, können wir weder voraussehen noch kontrollieren. Unsere Intention ist uns einfach in den Dienst der Menschen und der geistigen Welt zu stellen. Dabei bleiben wir unserer Seele und der geistigen Welt treu.

ALLE SEELEN LIEBEN – OHNE GEHT ES NICHT

Wer Menschen nicht mag oder sie nicht so akzeptieren kann, wie sie sind, hat es schwer als Medium zu arbeiten. Oder darf noch viel auflösen und reflektieren. Wir treffen auf so viele Menschen und Seelen, hier und in der geistigen Welt. Mörder, Vergewaltiger, aggressive, kranke, depressive, suizidgefährdete, Egoisten, Narzissten, Lügner, Kinder, Alte, Junge, religiöse, Atheisten, Menschen aller Hautfarben und Kulturen, Optimisten, Pessimisten, Skeptiker. Diese Liste kann ewig weiter gehen.

Wer sind wir, um jemanden zu be- oder verurteilen? Wer sagt, was gut und böse, falsch und richtig ist. Wie bei einem Eisberg sehen wir meistens nur die Oberfläche. Oder wie bei einem Puzzle, sehen wir am Anfang nur viele Einzelstücke, die noch kein ganzes Bild ergeben.

Wir dürfen während einer Sitzung oder unserer Arbeit nicht völlig emotional reagieren. Genau so ist es bei Ärzten oder in anderen Berufen. Wir erwarten von Ihnen Professionalität und so darf das auch von uns erwartet werden. Auch dürfen wir Schicksale nicht mit uns herumtragen. Das heisst, wir dürfen lernen, diese loszulassen.

Wenn wir merken, dass wir damit Mühe haben, müssen wir uns Zeit nehmen für die Selbstreflektion.

Mit Selbstreflektion meine ich, sein eigenes Denken, Fühlen und Handeln zu analysieren und zu hinterfragen. Das Ziel sollte sein, mehr über sich selbst herauszufinden, um künftig angemessener handeln zu können.

Wir dürfen uns fragen, was es ist, das uns “kratzt”. Und dann dürfen wir den Mut haben hinzuschauen. Denn jeder Mensch ist nur unser Spiegel. Deshalb sage ich und viele anderen Medien immer, dass wir nie ausgelernt haben.

Wir akzeptieren Menschen und Seelen so wie sie sind. Wir sind emphatisch und fühlen mit und trotzdem lassen wir uns nicht von Emotionen oder Schicksalen aus der Bahn werfen.

DEN KOPF UND VERSTAND AUSSCHALTEN

Das ist wirklich eines der grössten Hindernisse. Unser ganzes Leben wurden wir darauf trainiert unseren Verstand einzuschalten, ihn zu verfeinern, ihn zu erweitern. In der Medialität ist er, vor allem während der Arbeit eher hinderlich. Je kopflastiger jemand ist, desto schwieriger wird es, das eigene Bewusstsein über die fünf Sinne heraus zu erweitern und nur als Vermittler zu dienen. Da benötigt es Training und viel Meditation.

Weshalb ist das so? Unser Verstand ist darauf aufgebaut alles, was wir über unsere Sinne erhalten, zu analysieren und zu filtern. Dann kommen genau diese Gedanken: “Kann das sein, soll ich das wirklich sagen, was will mir dieses Bild sagen, nein das lasse ich lieber weg, oh da kommt nichts also ist niemand da, kann ich das wirklich, was denken die anderen…..etc. etc.

Wir sind jedoch nicht da, um zu analysieren. Wir sind nur Vermittler. Krass gesagt, sind wir nur ein Briefträger. Es würde keinem Briefträger in den Sinn kommen, die Briefe zu öffnen und den Inhalt zu analysieren und neu zu interpretieren. Oder den Brief gar nicht abzugeben, weil er denkt, dass er kein Briefträger ist.

Was wir erhalten, ist was wir weitergeben, Punkt.

Wir haben gelernt, unserem Verstand und unseren Gedanken die Macht zu geben. Klar können wir unsere Gedanken nie ganz abstellen. Aber wir können lernen, ihnen nicht zu folgen, damit sie uns bei der Arbeit nicht stören. Jetzt dürfen wir umlernen und sagen, dass wir während der Arbeit den Verstand in der Umkleidekabine lassen und unsere Seele auf den Tennisplatz lassen. Danach dürfen wir analysieren, kritisieren und hinterfragen. Deshalb bin ich ein grosser Fan von Meditation, Achtsamkeit und Selbstreflektion.

Wer also Mühe mit den eigenen Gedanken hat, sollte wirklich meditieren und die Achtsamkeit üben. Und das täglich, nicht nur für 15 Minuten. Ja, es braucht Disziplin und Ausdauer, aber es lohnt sich.

mediale fähigkeiten

VERTRAUEN

Das ist auch immer wieder ein Thema. Wir vertrauen uns und unseren medialen Fähigkeiten nicht. Für die Meisten, die nie medial gearbeitet haben, ist es wirklich kaum vorstellbar, wie das ist. Wenn ein Tischler arbeitet, weiss er genau, was sein Auftrag ist und wer seine Kunden sind. Welche Werkzeuge er wie und wann benutzen, sowie wie das Endresultat aussehen wird. Als Medium wissen wir nie vorher, wer unsere Kunden sind und was für Informationen kommen oder nicht, oder wie wir sie erhalten. Es gibt keine Planung, Kontrolle und Vorarbeit. Wir müssen uns auf unser Bewusstsein und die geistige Welt verlassen. Etwas, das man nicht mit den eigenen Augen sieht, nicht mit den eigenen Ohren hört, mit der eigenen Haut spürt oder mit der eigenen Nase riecht. Das macht vielen selbstverständlich Angst.

Zuerst dürfen wir akzeptieren, dass wir ein Medium sind und wir mehr wahrnehmen als andere. Glaubst Du das von Dir? Als zweites dürfen wir uns bewusst werden, dass uns die geistige Welt vertraut. Also wenn wir uns schon nicht vertrauen, dürfen wir ihnen vertrauen. Sie lassen uns nie hängen. Und drittens dürfen wir auch hier wieder an uns arbeiten und unser Selbstvertrauen stärken. Das können wir tun, indem wir üben, üben, üben. Durch das Feedback von unseren Trainingspartnern stärken wir so unser Selbstvertrauen, weil wir Bestätigung erhalten für das was wir vermitteln.

Üben, üben üben, das stärkt das Vertrauen

Nervosität die aufkommt ist ebenfalls normal. Und diese Energie können wir nutzen, um in unsere Kraft zu kommen. Nervosität ist ebenso eine Motivation unser Bestes zu geben.

HINGABE UND KONTROLLE ABGEBEN

Manchmal fühlt sich meine Arbeit an wie Fallschirm springen. Wir springen immer wieder aufs Neue ins Nichts. Als Vermittler haben wir nie die Kontrolle. Sobald wir die Kontrolle über Informationen, Personen, Inhalte und Arbeitsweisen übernehmen wollen, geht es in die Hose. Weshalb ist das so? In der Medialität geht es nicht um uns. Sondern um Verstorbene oder Seelen, die etwas mitteilen wollen. Sie sagen wer, was, wann, in welcher Reihenfolge und wie etwas weitervermittelt werden sollte.

Stell Dir den Frust vor, den manche Verstorbene haben müssen, wenn sie etwas sagen wollen und wir das partout ignorieren, weil wir die Kontrolle haben wollen, oder Angst haben falsch zu liegen oder einem Fragekatalog folgen. Auch wir kennen diesen Frust, wenn wir z.B. einem CallCenter anrufen und wir mit unserem Problem nicht ernstgenommen werden. Wir hängen dann auf, wenn es uns zu bunt wird.

Wie erwähnt, sind wir nur Briefträger. Das Beste was wir tun können ist zu sagen:

Hallo, da bin ich. Ich stelle mich Dir voll und ganz zur Verfügung. Wer oder was immer kommt, wie immer es kommt, ich gebe es einfach weiter.

BLENDING BZW. VERSCHMELZEN

Wenn wir arbeiten, weiten wir unsere Aura aus und verschmelzen mit der Aura eines anderen Menschen. Wir gehen mit unserem Bewusstsein über die fünf Sinne hinaus und verschmelzen diese mit dem Verstorbenen oder mit demjenigen, der/die eine mediale Beratung will. Auf Englisch sagen wir dem “blending”.

Diese Verschmelzung ist nicht immer konstant oder gleich stark. Was wir aber sagen können ist, dass je mehr der Verstand ausgeschaltet ist, je mehr wir die Kontrolle abgeben, je mehr wir vertrauen, je stärker wir uns einfach hingeben, desto stabiler und tiefer ist diese Verschmelzung. Und dann erhalten wir alle Informationen ungefiltert, klar und vor allem detailliert. Dann fliessen die Beweise auch.

Sobald das Medium stockt und viele Neins erhaltet, wissen wir, dass die Verbindung, dieses Verschmelzen nicht mehr so gut ist. Nun heisst das nicht, dass der Kontakt einfach weg ist. Wir können uns jederzeit wieder verbinden. Doch wir dürfen lernen, uns ganz gut zu beobachten. Wir können uns bewusster werden, wenn dieses Blending nicht mehr so tief ist.

Mit einer tiefen Verbindung sind wir voll in unserer Kraft. Oder in unserer Kraft sind wir in tiefer Verbindung.

IN DER KRAFT SEIN

Wenn wir arbeiten, erweitern wir unser Bewusstsein. Wir erhöhen unsere Frequenz. Nun am Anfang unserer Ausbildung können wir diese Kraft meistens nicht sehr lange halten. Da kommt uns eine Mediale Beratung oder ein Jenseitskontakt von einer Viertelstunde schon wie eine Ewigkeit vor. Wir merken dann öfters, dass wir den Kontakt verlieren, falsch liegen oder keine Informationen mehr erhalten.

Auch hier ist es wichtig zu üben. Aber noch besser ist es zu meditieren.

Wenn wir es schaffen, über eine längere Zeit in der Stille zu meditieren, seine eigene Kraft und das eigene Energiefeld zu spüren, dann schaffen wir es auch, über längere Zeit mit einer Seele zu verschmelzen.

Eine mediale Beratung oder ein Jenseitskontakt dauert zwischen 30 und 60 Minuten. So lange dürfen wir mindestens in der Kraft sein. An einem medialen Abend, wenn wir vor Publikum stehen, dauern die einzelnen Kontakte nur etwa 7 Minuten. Aber wenn wir alleine arbeiten, ohne weiteren Medien auf der Bühne, dann arbeiten wir 90 bis 180 Minuten. Es gibt zwischen den Kontakten kaum eine Verschnaufpause. Das dürfen wir uns bewusst sein und dementsprechend trainieren.

HELLSINNE

Viele haben das Gefühl, dass es genügt hellsichtig zu sein. Oder nur einen der Hellsinne zu trainieren. Dem ist leider nicht so. Wir müssen versuchen, alle so gut wie möglich auszubilden. Wir können auf dem Klavier kein Lied spielen, wenn wir nur das C als Note kennen.

Erst das Zusammenspiel der Noten macht die Melodie. Genau so ist es mit den Hellsinnen.

Wenn wir ein Bild von einem roten Auto empfangen, sagt uns das nicht viel aus. Meistens ist das Bild mit einem Gefühl, mit Worten oder mit einem Wissen verbunden. Wir sagen dann auch nicht einfach, dass wir ein rotes Auto sehen. Denn damit kann niemand etwas anfangen. Sondern unsere Aussage ist genauer. Zum Beispiel, dass der Verstorbene ein neues rotes Auto kaufte, aber es vor seinem Tod nicht mehr fahren konnte. So eine Aussage kann nicht nur mit einem Hellsinn gemacht werden.

Es gibt Menschen, die sind introvertiert, scheu und haben Mühe zu kommunizieren. Hier müssen wir vor allem mit dem Hellfühlen arbeiten. Sie werden nicht unbedingt diejenigen sein, die uns Bilder übermitteln, oder auf unsere Hellhörigkeit ansprechen. Das Hellfühlen ist auch das Fundament aller Hellsinne. Andere wiederum sind extrovertiert, reden gerne und sind offen. Sie werden auf unsere Hellsichtigkeit und auf das Hellhören ansprechen. Verschiedene Seelen, benutzen verschiedene Hellsinne von uns. Je mehr wir alle ausbilden, desto mehr Seelen können wir gerecht werden.

Noch was anderes dürfen wir uns bewusst sein. Verstorbene kommen nie alleine. Es sind immer mehrere, die sprechen wollen. Damit wir sie unterscheiden können, wird jemand unser Hellfühlen benutzen, ein anderer das Hellsehen und noch ein anderer das Hellhören. Bilde also Deine Hellsinne ganzheitlich aus, wenn Du Deine mediale Fähigkeiten vertiefen willst.

DIE ESSENZ EINER SEELE ERKENNEN

Weshalb kommt ein Mensch zu uns? Es ist unsere erste Aufgaben, die Essenz einer Seele zu erkennen. Egal ob in einer medialen Beratung oder in einem Jenseitskontakt. Das ist zentral, wenn wir unsere mediale Fähigkeiten entwickeln.

Alle Kunden aus dem Diesseits und dem Jenseits haben mindestens 20 Jahre Lebenserfahrung, ausser Kinder. Ein Leben mit vielen Erlebnissen, Schicksalen, Glücksmomente, Beziehungen, Hobbies, Berufen und vielem mehr. Ihr Leben hat einen roten Faden und sie alle haben einen Grund, weshalb sie all das in dieser Weise erlebt haben. Etwas, das sie für ihre spirituelle Entwicklung lernen durften oder noch lernen müssen. Ihre Seele hat uns für einen bestimmten Grund als Medium ausgesucht. Weil wir Ihre Essenz erkennen und ihre Lebensgeschichte erzählen können.

Wenn eine Frau zu uns kommt, weil sie einen grossen Kinderwunsch hegt und es nicht klappt, dürfen wir das erkennen und kommunizieren. Wenn ein Verstorbener hier ist, weil er um Verzeihung bitten will, dürfen wir das wahrnehmen und sind verpflichtet, ihm diese Chance zu geben. Manchmal ist das was unser Kunde von uns wünscht, nicht das Gleiche, was seine/ihre Seele zum Ausdruck bringen will. Auch das dürfen wir erkennen und kommunizieren.

Es geht nicht nur um die Beweise und es geht nicht um uns. Sondern darum was die Essenz einer Seele ist.

DIE LEBENSGESCHICHTE ERZÄHLEN

Sehr oft sehe ich bei Medien, dass er/sie von einer Information zur anderen hüpft. Die erste Aussage hat keinen Zusammenhang mit der nächsten. Es gibt keinen roten Faden. Wenn jemand uns persönlich auffordert unser Leben zu erzählen, dann hüpfen wir auch nicht vom Kindergarten, zu unserer Krankheit und dann wieder zurück in unser Jungend-Zimmer. Wir haben, wenn wir gut mit einer Seele verschmolzen sind, alle Informationen über ein Leben. Die Seelen hier und die geistige Welt sind intelligent. Sie führen uns, wenn wir uns führen lassen.

Deshalb ist es so wichtig, sich total hinzugeben und nicht nach Informationen zu “suchen”.

Wenn ich mit einer Verstorbenen spreche und sie mir sagt, dass sie Künstlerin ist, dann geht automatisch mein Gefühl heraus: Wow schön! Zeig mir doch mehr bitte. Das sind keine Worte, sondern ein innerliches wissen wollen, eine Neugier mehr zu erfahren, eine Freude und Liebe mit ihr sprechen zu können. Danach zeigt sie mir vielleicht ein Bild von ihr, und somit weiss ich genau wie es gemalt wurde. Und so erzählt sie ihre Lebensgeschichte.

Es ist eine echte Kommunikation über alle Hellsinne hinweg. Wenn Du jemanden interessantes kennenlernst, dann lässt Du diese Person erzählen. Zwischendurch stellst Du eine Frage, woraufhin die Person weitererzählt. Wir hören vor allem zu.

BEWEISE

Viele haben Schwierigkeiten Beweise zu erbringen. Nun, das liegt meistens daran Angst zu haben falsch zu liegen. Es ist viel einfacher generelle Aussagen zu machen und damit kein Nein zu kassieren. Sobald wir vertrauen, die Angst loslassen, unsere Hellsinne gleichwohl einsetzen, verbunden und im Flow sind, sind die Beweise kein Problem mehr. Dann fliesst es einfach.

ANGST VOR DEM NEIN

Viele Medien haben Angst ein Nein zu erhalten. Nun, wir Medien sind auch nur Menschen. Auch wir machen einmal einen Fehler. Wir sind alle nicht perfekt. Obwohl eigentlich die Verbindung mit der geistigen Welt natürlich ist, muss diese Kommunikation zuerst einmal gelernt werden. Wir sind es uns nicht gewohnt auf diese Art und Weise, nur mit dem 6. Sinn zu kommunizieren. Selbst mit lebenden Menschen können wir in einer Diskussion etwas falsch verstehen. Das ist in der menschlichen Kommunikation normal. Also dürfen wir lernen, den Neins keine Grosse Aufmerksamkeit zu geben.

Manchmal liegen wir tatsächlich falsch und dann ignorieren wir das, weil wir unseren Fehler bemerken. Wenn wir jedoch spüren, dass uns die Seele etwas wichtiges mitteilen will, dann gehen wir nochmals hinein, wählen vielleicht andere Worte und verstehen das Bild oder das Gefühl besser.

Wir dürfen unsere mediale Fähigkeiten so weit entwickeln, dass uns ein Nein nicht mehr stört.

Das erreichen wir, wenn wir selbstsicher und voller vertrauen sind. Ach ja, und sobald Du in diesem Flow-Zustand bist, ist Dir ein Nein wirklich egal.

IM FLOW SEIN

Der Flow-Zustand ist wirklich das Ziel. Wenn wir medial arbeiten und im Flow-Zustand sind, fliesst es einfach. Das ist dann, wenn alles im Einklang ist, wenn es einfach redet. Wir vertrauen und geben uns hin. Die Hellsinne sind alle aktiviert und sind fliessend. Diese Verbindung mit einer Seele ist tief und wir sind voll in unserer Kraft. So gibt es keine Neins, kein Stocken, kein hin- und her hüpfen, keine Wischiwaschi Aussagen, kein Zweifeln und Hinterfragen.

Dieser Flow erreichen wir, wenn wir üben und alles oben erwähnte berücksichtigen.

FAZIT MEDIALE FÄHIGKEITEN

Mediale Fähigkeiten entwickeln ist etwas wunderschönes und trotzdem ist es kein Spaziergang. Diese Arbeit zwingt uns in den Spiegel zu schauen. 90% unserer Arbeit und Ausbildung ist die Arbeit an uns selbst. Sobald wir das jedoch machen, werden wir tausendfach belohnt.

All diese Hindernisse und Schwierigkeiten können wir überwinden.

Es ist die Bereitwilligkeit, den Mut, die Disziplin, welche wir mitbringen dürfen. Selbst talentierten Bergsteigern würde es nicht in den Sinn kommen, den Mount Everest ohne Wissen, hervorragendes Material, viel Training, Vorarbeit und Arbeit an sich selbst zu besteigen. Genau so dürfen wir unsere mediale Ausbildung und die mediale Fähigkeiten angehen.